Benjamin

Sehr geehrte Damen und Herren,

Auf dieser Seite finden Sie interessante Beiträge über unser Unternehmen, Produkte und Philosophie.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen.

Viele Therapeuten und Anwender schätzen den Nutzen von Uwemba-Pastilles.

N.U.S. AG
Benjamin Spitteler
Gründer und
Inhaber



Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 9:

Einjähriger Beifuss (Artemisia annua)

Artemisia annua ist eine einjährige Pflanze, welche bis ca. 150 cm gross werden kann.
In Uwemba-Pastilles werden die gemahlenen Blätter eingesetzt. Sie wächst in Asien, Ost-, Süd- und Westeuropa und in Afrika. Die in Uwemba-Pastilles einsetzten Pflanzen stammen hauptsächlich aus Tansania. In Asien wurde die Pflanze schon vor über 2‘000 Jahren gegen Malaria eingesetzt. In den westlichen Breitengraden sie als Nahrungsmittel verwendet. Das wurde bereits von Carl von Linné im 18. Jahrhundert erwähnt.
Bekannt wurde die Pflanze aber erst richtig anfangs der Siebziger Jahre, als es chinesischen Wissenschaftlern gelang, Artemisinin zu isolieren.

Verschiedene Pharmafirmen haben Kombinationspräparate aus Artemether und Lumefantrin gegen Malaria auf den Markt gebracht, die aber starke Nebenwirkungen aufweisen können.
Das erste Produkt in Europa, für welches Pflanzenbestandteile aus Artemisia annua in Kombination mit anderen Pflanzen als Vielstoffgemisch auf den Markt gebracht wurde, war Uwemba-Pastilles®, welches in der Schweiz auch unter dem Namen Artemisia annua comp. existierte. Verschiedene Kopien und Nachahmerprodukte haben versucht Uwemba-Pastilles auch in der Schweiz zu imitieren.
Uwemba-Pastilles® werden unter GMP Bedingungen (Pharmazeutische Herstellqualität) in de Schweiz produziert und analysiert. Die Firma N.U.S. AG ist im Besitz einer Grosshandelsbewilligung für Medikamente der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic und garantiert eine pharmazeutische Produktqualität.


Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 8:

Feigenkaktusblüten (Opuntia ficus-indicae flos)

Die Pflanze gehört zur Gattung der Kakteen. Opuntia ficus-indica wird zwischen 1-6 Meter hoch.
In Uwemba-Pastilles® werden die gemahlenen Blätter verwendet.
Vermutlich kommt sie ursprünglich aus Mexiko. Wild wächst sie in Südamerika, Australien und im Mittelmeeraum. Sie wurde als erstes von Carl von Linné beschrieben. Sie wird in mehreren Regionen angebaut zur Nutzung als Futtermittel und zur Gewinnung des Farbstoffs Karmin. Die häufigsten Anbaugebiete sind Mexiko und Italien.
Bereits die Azteken haben die Pflanze seit langem als Nahrungsmittel verwendet.

Es sind verschiedene Wirkstoffe enthalten. Viele Vitamine, Mineralstoffe und Beta-Sitosterin stellen die Hauptbestandteile dar. In der Pharmazie wird die Pflanze oft gegen Prostata eingesetzt. Sie wird als Nahrungsergänzung zur Leistungssteigerung und zur Verbesserung des Allgemeinzustandes verwendet.


Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 7:

Gewürznelken (Caryophylli flos)

Bei den Gewürznelken handelt es sich um einen immergrünen, bis ca. 12 Meter hohen Baum. Heimisch ist der Baum in Indonesien. Er wird aber in verschiedenen tropischen Regionen der Welt angebaut.
In Uwemba-Pastilles werden die getrockneten, gemahlenen Blütenknospen eingesetzt.
Heutzutage kommen viele Gewürznelken von der afrikanischen Insel Pemba , welche gleich neben Sansibar vor Tansania liegt.
Die Gewürznelken enthalten viel ätherische Öle, Eugenol und andere.

Die Wirkungen sind sehr unterschiedlich von antiseptisch, antimykotisch, antiviral, bis  lokalanästhetisch. Die antibakterielle Wirkung konnte in zahlreichen Tests mit verschiedenen Bakterien nachgewiesen werden. Die antivirale Wirkung ist bei Herpes Viren bekannt.
Die medizinischen Anwendungsgebiete liegen insbesondere in der Zahnheilkunde gegen Entzündungen der Rachen- und Mundschleimhaut.
Die volkstümliche Heilkunde beschreibt eine Anwendung bei Mundgeruch, Schnupfen, Kopfschmerzen, Insektenstichen, Dermatosen und Akne bei Jugendlichen.
Gewürznelken sind ein sehr bekanntes Küchengewürz für das Aromatisieren von Lebkuchen, Obstspeisen, Wildgerichten, verschiedenen Wurstsorten und fürs Einmachen.


Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 6:

Kalmus Wurzeln (Calami rhizoma, amerikanische Art)

Der Kalmus ist eine mehrjährige Pflanze, welche eine Höhe von ca. zwei Meter erreichen kann. In Uwemba-Pastilles werden die Wurzeln verwendet. Es wird nur die amerikanische Art eingesetzt, welche kein Asaron enthält.
Die Pflanze ist in Asien seit über 4‘000 Jahren bekannt und in China erstmals im 11. Jahrhundert schriftlich erwähnt. In Europa kennt man den Kalmus seit dem 13. Jahrhundert, wo er durch die Tartaren eingeführt wurde, welche damit Trinkwasser desinfizierten. Im 18. Jahrhundert wurde er gegen Verdauungsbeschwerden, Husten und gegen Infektionen eingesetzt. In der Medizin wird er gegen Anorexia nervosa, Appetitlosigkeit, Blähungen, Hypotonie (Niedriger Blutdruck), Kopfschmerzen, magenbedingte Magen-Darm-Krämpfe, Stress, oxidative Verdauungsstörungen verwendet.

In der ayurvedischen Medizin ist er ein Stärkungsmittel für Gehirn und Nervensystem. Verschiedene Indianerstämme Kanadas verwendeten ihn gegen Erschöpfung, Zahnschmerzen, Asthma und für die Mundhygiene.
Aufgrund der auswurffördernden und rachentonisierenden Wirkung wurde Kalmus gern genutzt, um sich das Rauchen abzugewöhnen. Traditionell wurde dazu auf einer Kalmuswurzel gekaut. Unterstützt wurde dies durch das morgendliche Trinken von Tee aus Schafgarbe oder Baldrian.(Quelle: vorsichtgesund.de)



Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 5:

Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Der Schwarzkümmel gehört zur Familie der Hahnenfussgewächse. Es handelt sich um eine einjährige, krautige Pflanze, die zwischen 15 bis 50 cm gross wird.
In Uwemba-Pastilles® werden Schwarzkümmelsamen verwendet.

Der Schwarzkümmel wächst im Irak, Westasien und in der Türkei, sowie auch in Südeuropa, Pakistan und Indien.
Er wird seit über 2‘000 Jahren als Gewürz und Heilmittel verwendet.
Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde oft bei Allergien, Neurodermitis und Schuppenflechte eingesetzt, aber auch zur Regulierung des Immunsystems, bei Verdauungsproblemen und Bluthochdruck.
Bekannt ist er auch für die Steigerung der Milchleistung bei Menschen und Kühen, als Gewürz im Brot, als Saucen für Fisch und Fleisch oder als Insektenbekämpfungsmittel zum Beispiel gegen Motten.

Insgesamt gibt es bis zu 650 medizinische Studien, welche die Pflanze untersucht haben.
In der Küche wird der Schwarzkümmel seit langem als Gewürz eingesetzt.
Im Orient hiess es früher “Schwarzkümmel heilt jede Krankheit ausser dem Tod.”

Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 4:

Thymian

Der Thymian gehört zu den Lippenblütlern. In Uwemba-Pastilles® wird das blühende Kraut (Thymi herba) verwendet.
Er ist ein immergrünes Kraut, welches eine Höhe von bis zu 40 cm erreicht.
Der Thymian ist eigentlich im Mittelmeerraum heimisch. Angebaut wird er auch in verschiedenen Ländern Westeuropas. Er war bereits im Altertum als Gewürz- und Heilkraut bekannt. Im 11. Jahrhundert kam er nach Deutschland.
Verschiedene Inhaltsstoffe des Krautes wie ätherisches Öl (Thymol), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, Harze ergeben die bekannten Wirkungen.
Der Thymian hat einen stark aromatischen Geruch und wirkt antibakteriell, appetitanregend, auswurffördernd, krampflösend, menstruationsregulierend, verdauungsfördernd, windtreibend und wurmtreibend. Der Thymian ist eines der besten Mittel der Volksmedizin gegen Husten verschiedener Art. Ausserdem wird er bei Infektionen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes , der Harnwege und der Nieren eingesetzt. Ferner bei Kopfschmerzen und als Wurmmittel. Ein Thymian-Tee hilft auch gut gegen den “Kater”.

Äußerlich wird er zur Wundbehandlung und als desinfizierendes Mundwasser eingesetzt. Ausserdem wird das Thymianöl bei rheumatischen Beschwerden eingerieben.
In der Aromatherapie wird das Thymianöl bei Infektionen der Atemwege, Erschöpfungszuständen, Schmerzen und zur Gemütsaufhellung benutzt.
Thymian und Extrakte aus ihm sind Bestandteile von vielen Fertigarzneimitteln gegen Erkältungskrankheiten und Magentees.
Aufgrund seines Aromas und der verdauungsfördernden Wirkung eignet sich der Thymian zum Würzen von verschiedenen Speisen: zum Beispiel von Fleischgerichten, Füllungen, Gemüse, Soßen und Pilzgerichten. Er wird auch zur Herstellung von Kräuterölen, Kräuterbittern und -Weinen verwendet. (Quelle: feenkraut.de)



Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 3:

Rosmarin

Der Rosmarin gehört zu den Lippenblüttlergewächsen.. In Uwemba-Pastilles werden die gemahlenen Blätter eingesetzt. Bei der Pflanze handelt es sich um einen Strauch, welcher bis zu zwei Meter hoch wird.

Verbreitet ist der Rosmarin im Mittelmeergebiet und in Portugal.
Es ist nicht klar, zu welcher Zeit er nach Mitteleuropa kam. Erstmals erwähnt wurde er in der Zeit von Kaiser Karl dem Grossen.

In der Medizin hat der Rosmarin eine gewisse Bedeutung. Extrakte, welche aus den Blättern gewonnen wurden, zeigten schwache antibakterielle, antivirale, leberprotektive und tumorhemmende Wirkungen (Quelle: medizinalpflanzen.de)
Häufig werden die Extrakte gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Volkstümliche Anwendungsgebiete sind insbesondere Verdauungsbeschwerden unterschiedlicher Art (Darmträgheit, Aufstoßen, Blähungen), daneben auch bei Kopfschmerzen und Migräne, Frauenleiden (u. a. nervöse klimakterische Beschwerden), Erschöpfungszuständen, Gedächtnisschwäche, Schwindelgefühl und Gliederschwäche. Äußerlich als Mundspülung oder Gurgelwasser als schmerzstillendes Mittel bei Verletzungen im Mund- und/oder Rachenraum, in Form von Einreibungen und Umschlägen bei Ischias, schlecht heilenden Wunden und Quetschungen (Quelle: medizinalpflanzen.de)
Sehr bekannt ist der Rosmarin als Gewürz für die Küche.



Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 2:

Carica Papaya (Melonenbaumblätter)

Die Melonenbaumblätter gehören zur Familie der Caricaceae. In Uwemba-Pastilles werden die gemahlenen Blätter verwendet. Der Stamm des Melonenbaums wird ca. 5-10 Meter hoch.
Die Bäume werden in Südamerika, Indien, Afrika und Indonesien angebaut.
Der Name Papaya stammt von den Arawak Indianern. Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze von den Spaniern auf den Antillen und Philippinen angebaut.

In den Blättern sind Papain, Glycoside, Saponin und Alkaloide enthalten. Das Papain aus den Blättern und das Enzymgemisch aus der Papayamilch unterstützen u.a. bei Verdauungsbeschwerden. In den Tropen wird es auch als Wurmmittel verwendet.

Carica Papaya wird oft als Nahrungsmittel in verschiedenen Bereichen verwendet, vor allem als Zartmacher für Fleisch.



Die Pflanzen in Uwemba-Pastilles®, Teil 1:

Chebulische Myrobalane

In den folgenden Blogs werden die einzelnen Pflanzen besprochen, welche die einzigartige Komposition von Uwemba-Pastilles® ausmachen.
Die chebulische Myrobalane gehört zu den Flügelsamengewächsen. In Tibet wird die Pflanze u.a. die *Frucht des langen Lebens“ genannt. In Uwemba-Pastilles wird die getrocknete Frucht eingesetzt. Sie wächst am Haritaki, dem immergrünen Baum mit einer Höhe von 15-25 Meter.

Den Baum gibt es in Indien, Nepal, Tibet, Sri Lanka und weiteren Ländern.

Bereits seit dem 11. Jahrhundert sind die Früchte in der chinesischen Medizin bekannt. Ebenfalls ist sie in Indien (genannt Haritaki) eine sehr wichtige Pflanze, wo sie dem Gott Shiva geweiht wurde.
Die Frucht enthält Gerbstoffe, Triterpensäuren, Arjunetin und Arjunin.
In der traditionellen chinesischen Medizin wurde den Früchten verdauungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben und unterstützende Funktion des Dickdarms. Weiter hatten sie abführende, blutstillende, ausflusshemmende, hustenreizstillende und zahnfleischverstärkende Eigenschaften.

© Benjamin Spitteler





Die Geschichte von Uwemba-Pastilles®, Teil 1:

Am Anfang war der Tee

Mit einer Pflanze, die schon vor über zweitausend Jahren bei den Chinesen als Malariapflanze bekannt war, entstand die Idee für ein Produkt, welches in Afrika und Europa so noch nie auf dem Markt war.

Warum erzähle ich Ihnen die Geschichte von Uwemba-Pastilles®?
Früher sind Firmen oft aus einer Idee, einem Produkt entstanden. Es ging nicht darum möglichst rasch Umsatz zu erzielen und ein Produkt zum Top-Seller zu machen um dann die Aktionäre zu beglücken. Oft war der Firmengründer auch der Erfinder des Produkts, der dann aus dem Produkt das Unternehmen erschuf. Der Unternehmer war überzeugt, dass er mit seinem Produkt der Gesellschaft etwas Gutes tun würde.
Genau so entstanden meine Firma N.U.S. AG und Uwemba-Pastilles®.
Mitte der Neunzigerjahre begannen wir uns mit Artemisia annua auseinanderzusetzen.
Die Pflanze wurde von den Chinesen schon vor über 2’000 Jahren gegen verschiedene Krankheiten, wie zum Beispiel Malaria eingesetzt. Erst in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts kam dieses Wissen in unsere Breitengrade.
In Afrika, wo Malaria seit jeher ein grosses Problem ist, hat diese Krankheit jährlich viele Kranke und Tote zur Folge. Chemische Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung sind schon seit längerem auf dem Markt. Sie sind teuer, haben starke Nebenwirkungen und damit für die einheimische Bevölkerung aufgrund der dauerhaften Anwendung nur bedingt geeignet. Unsere ersten Anbauversuche wurden in Uwemba, im Südwesten Tanzania durchgeführt. Mit Unterstützung der dortigen Benediktiner Mönche konnten wir nach mehreren Versuchen gute Anbauergebnisse erzeugen. Dank der richtigen Zucht der Artemisia Pflanzen ergaben sich sehr hohe Wirkstoffgehalte von Artemisinin in den Blättern.


Quelle: http://www.peramiho.org/en/abbey/uwemba.html

Nun stellte sich die Frage, was wir daraus machen sollten? Als erstes stellten wir aus den getrockneten Pflanzen Tee her, welcher vom Missionsspital Uwemba bei ihren Patienten eingesetzt wurde.  Die dortigen Nonnen setzten Tee anfangs aus eigener Initiative ein, da er aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich gar nicht wirksam sein durfte.
Dies war der eigentliche Beginn von Uwemba-Pastilles.




Die Geschichte von Uwemba-Pastilles®, Teil 2:

Vom Tee zur Pastille

Der von Nonnen hergestellte Tee aus Artemisia annua, zeigte schnell Wirkung. Als Darreichungsform über eine längere Zeit, war er nicht geeignet. Daher musste eine andere Lösung gefunden werden.

Der Vorläufer der heutigen Uwemba-Pastilles® war der Tee aus Artemisia annua.
Aus den getrockneten Blättern der Pflanze stellten die Nonnen des Missionsspitals Uwemba Tee her. Dieser wurde in grösseren Tagesrationen an Patienten abgegeben, welche unter Malaria litten. Da für diese Menschen keine teuren Medikamente zur Verfügung standen, war der Tee eine sehr günstige Alternative. Geschmacklich war er allerdings keine Offenbarung.
Trotzdem waren die Erfolge mit dem Tee verblüffend. Die Nonnen konnten mit dem Tee Patienten von Malaria kurieren. Das dies nicht wissenschaftlich war und wir dadurch in Kritik geraten würden, war uns bewusst. Doch der Erfolg gab uns Recht und wir erzielten Wirkung. Das war für uns das Entscheidende.
Was machte man nun mit dieser Erkenntnis. Wir hatten hier etwas in der Hand, was revolutionär war! Mit einer Pflanze, bzw. dem Tee daraus Malaria zu kurieren. Für uns eine Sensation!
War es möglich mit einem Nahrungsmittel, einem Tee, einer solchen Krankheit vorzubeugen, bzw. sie zu kurieren?
Handelte es sich beim Tee nun um ein Arzneimittel oder ein Nahrungsmittel?
Diese Frage, welche entscheidenden Einfluss auf die mögliche Abgabe an Patienten und Kunden hat, verfolgt uns bis heute.
Im Jahr 1997 kam uns die Idee aus dem Tee eine andere Darreichungsform zu machen.

Sollten wir eine Tablette aus reinem Artemisinin herstellen?

Die Lösung war eine Pastille aus ganzen Pflanzenbestandteilen.
Rund ein Jahr später stellten wir die erste Version eines Kräuterpresslings aus Artemisia annua her, welcher sofort im Missionsspital Uwemba getestet wurde.
Der Erfolg war wiederum verblüffend. Trotz des im Vergleich zu einem Extrakt, tiefen Wirkstoffgehalts an Artemisinin, war die Wirkung hervorragend. Für uns war klar, der Effekt entsteht nicht aus einem einzigen Wirkstoff, sondern aus der Gesamtheit und der Synergien der einzelnen Stoffe in der Pflanze.




Die Geschichte von Uwemba-Pastilles®, Teil 3:

Uwemba-Pastilles® werden in der Schweiz bekannt

Die erste Version der Pastille enthielt nur Artemisia annua. In der Folge wurde sie von uns stetig weiterentwickelt.
Beratend zur Seite stand uns Prof. Dr. Alfred Hässig.

Die zusätzlichen Pflanzen wurden als Vielstoffgemisch zur Unterstützung von Artemisia annua in die Pastille eingebaut.
In einem späteren Artikel werde ich auf die einzelnen Pflanzen und deren Bedeutung eingehen.
Die fertige Mischung wurde wiederum im Missionsspital Uwemba mit sehr grossem Erfolg eingesetzt.
Somit war ein einzigartiges Produkt entstanden und wir stellten uns die Frage, was wir nun daraus machen sollten.
Es entstand die Vision, ein günstiges Produkt zur Prophylaxe von Malaria für die Afrikanische Bevölkerung herzustellen, dessen Hauptbestandteil in Afrika angebaut wurde.
Es sollte in der Anwendung pro Monat nicht mehr als eine Flasche Bier kosten. Dies beruhte auf der täglichen Einnahme einer Pastille.
Das Produkt sollte Uwemba-Pastilles® heissen, nach dem Ursprung in Uwemba.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Schweizer Fernsehen auf uns aufmerksam. Ein Team, bestehend aus einem Journalisten und Kameramann reiste nach Tansania. Sie besuchten das Missionsspital und interviewten viele Personen. Ein erster Beitrag im Magazin „10vor10“ des Schweizer Fernsehens hatte eine gewaltige Resonanz. Nun wollten auch Menschen aus der Schweiz und Deutschland das Produkt haben.
Zwei weitere Beiträge folgten. Sie finden den dritten Beitrag auf unserer Facebookseite.
Inzwischen gründeten wir unsere Firma N.U.S. AG, die auf dem Prinzip des Natural Uwemba System for Health beruhte.
Für uns stellte sich die Frage, ist das Produkt ein Heilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
Nach den Berichten des Schweizer Fernsehens interessierten sich auch die Schweizer Heilmittelbehörde und die Gesundheitsbehörde des Kantons Baselland dafür.




Die Geschichte von Uwemba-Pastilles®, Teil 4:

Uwemba-Pastilles® werden marktfähig

Die Nachfrage nach Uwemba-Pastilles® stieg nach den diversen Medienberichten an. Für uns war klar, dass das Produkt ein Nahrungsergänzungsmittel war. Es war für die tägliche Einnahme vorgesehen und sollte den Mangel an Nährstoffen kompensieren.
Was ist nun aber die Abgrenzung zwischen einem Nahrungsergänzungsmittel und einem Heilmittel?

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen definiert die Abgrenzung heute wie folgt:

Die schweizerischen Behörden stützen sich bei der Klassifizierung von Produkten insbesondere auf die folgenden Abgrenzungskriterien. Berücksichtigt werden dabei die Vorgaben des Bundesgerichts (Leitentscheid 2A.565/2000) sowie, zur Konkretisierung dieser Vorgaben, die Kriterien des EuGH17.

  • Zusammensetzung des Produkts;
  • Pharmakologische Eigenschaften;
  • Verwendungszweck;
  • Aufmachung des Produkts;
  • Umfang der Verbreitung;
  • Bekanntheit bei den Konsumentinnen und Konsumenten;
  • Risiken, die die Verwendung mit sich bringen kann.

Gemäss den Behörden war unser Produkt klar einem Arzneimittel gleichzusetzen. Wir beantragten deshalb bei der Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic Uwemba-Pastilles® als Heilmittel zuzulassen. Das Dossier wurde eingereicht und gleichzeitig erhielt die

Firma N.U.S. AG eine Grosshandelsbewilligung von Swissmedic, welche uns gestattete Zulassungsinhaber von Arzneimitteln zu
werden und diese in der Schweiz zu vermarkten. Aufgrund eines Übergangsartikels des Heilmittelgesetzes durfte das Produkt sofort in der Schweiz vermarktet werden. Dies war eine provisorische Zulassung, bis definitiv ein Entscheid gefällt wurde. Der einzige Wehrmutstropfen, war der Name. Der Markenname Uwemba-Pastilles® durfte nicht verwendet werden. Wir nannten es neu Artemisia annua comp.

Während den nächsten 8 Jahren konnte Artemisia annua comp. in der Schweiz als Arzneimittel vertrieben werden.




Die Geschichte von Uwemba-Pastilles®, Teil 5:

Die Kenia-Studie

In den vergangenen Jahren wurde Artemisia annua comp im Missionsspital Uwemba und anderen Orten gegen Malaria eingesetzt. Stets verfolgten wir die Vision weiter Artemisia annua comp als günstige Malariaprophylaxe einzusetzen. Wie in einem früheren Text beschrieben, sollte eine Monatsration nicht mehr als eine Flasche Bier kosten. Dies wäre ein erschwinglicher Preis für die Bevölkerung.
In einer nächsten Phase wollten wir zeigen, dass Artemisia annua einen positiven Effekt im Einsatz gegen Malaria haben kann.
Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem International Centre of Insect Physiology and Ecology (ICIPE) und dem Kenya Medical Research Institute (KEMRI) durchgeführt.Mit rund 50 Probanden handelte es sich nicht um eine grosse Studie sondern um eine Vorstudie.


Es sollte getestet werden, ob Artemisia annua einen Effekt bei Patienten hat, die mit dem Malaria-Erreger infiziert waren.
Es wurde mit verschiedenen Dosierung bei vier Gruppen von Patienten getestet. Die Studie dauerte vom Juni 2004 bis zum Februar 2005.
Die Erfolgsquote lag bei über 90%.

Die Zusammenfassung finden Sie in der untenstehenden Tabelle des Blogs.

Eine ähnliche Studie wurde im selben Jahr in Uganda mit demselben Resultat durchgeführt.
Somit konnte gezeigt werden, dass wir mit Artemisia annua aus unserem eigenen Anbau und der hervorragenden Herstellqualität ein Produkt entwickelt hatten, dass einen positiven Effekt hat.



Mit Uwemba-Pastilles das Immunsystem stärken

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